Michael Ende:
Die Unendliche Geschichte
(ab 12)


Leider endet sie doch einmal...

Ein Buch über die Phantasie und ihre Auswirkung auf die Realität. Der Junge Bastian Bux liest das geheimnisvolle Buch gleichzeitig mit dem Leser.

Er liest über die Bedrohung des Landes Phantasien und die Aufgabe des Indianerjungen Atreju, die Kindliche Kaiserin zu retten. Dabei hilft der wundervolle Glücksdrache Fuchur. Während Bastian die Geschichte wie besessen liest, merkt er, dass er Einfluss auf den Fortgang hat. Und so gerät er immer mehr in den Bann des Buches und in den Kampf der Phantasie gegen das Nichts.

 

Michael Ende wurde am 12.11.1929 in Garmisch-Partenkirchen geboren. Sein Vater war der surrealistische Kunstmaler Edgar Ende. 1931 zog die Familie nach München-Pasing. Ende wuchs in der Schwabinger Künstlerszene auf, zu der Maler und Literaten gehörten. Durch die Kriegswirren, Kinderlandverschickung und schließlich einen Gestellungsbefehl, bei dem er desertiert, wird die Schulzeit ständig unterbrochen. Erst 1947 konnte er seine Schulausbildung an der Stuttgarter Waldorfschule beenden. Er besuchte danach die Schauspielschule der Münchner Kammerspiele.

In seiner Freizeit hatte Ende schon seit 1943 kleinere Erzählungen und Gedichte geschrieben, aber erst 1952 begann er, hauptberuflich für verschiedene Kabaretts Sketche und Chansons zu schreiben. 1954 wechselte er zum Bayerischen Rundfunk als Filmkritiker.
Seinen ersten literarischen Erfolg hatte Michael Ende 1960 mit dem Kinderbuch: "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer". Etliche Verlage hatten das Manuskript abgelehnt. Das Buch wurde 1961 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 1970 zog Michael Ende nach Genzano (südlich von Rom). 1972 veröffentlichte er "Momo" und erhielt auch dafür den Deutschen Jugendliteraturpreis. 1979 erschien "Die unendliche Geschichte" - ein Welterfolg der intelligenten Fantasy. Auch seine weiteren Werke waren große Erfolge. Michael Ende erhielt zahlreiche Auszeichnungen.
Michael Ende starb 1995 nach langer schwerer Krankheit in Stuttgart. 1998 wurde in der Internationalen Jugendbibliothek in der Blutenburg, München ein Michael Ende-Museum eingerichtet.

 
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